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Vierter Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr gestartet

 

Jetzt Fördergelder für nachhaltige Stadtlogistik-Projekte beantragen

 

Der stetig wachsende E-Commerce stellt Städte und Kommunen vor immer größere Herausforderungen: Luftschadstoffwerte werden überschritten, der Straßenverkehr ist überlastet und die Einzelhandelsdichte nimmt immer weiter ab. Der Bund unterstützt Kommunen dabei, eine effiziente und nachhaltige städtische Logistik zu schaffen. Dazu zählt auch die neue Förderrichtlinie „Städtische Logistik für Verkehr und digitale Infrastruktur“.

Wir haben die wichtigsten Fragen zur Förderrichtlinie und der Beantragung von Fördergeldern beantwortet, damit einem stadt- und umweltverträglichem Lieferverkehr auch in Ihrer Kommune nichts mehr im Wege steht.

 

1. Wofür können Fördergelder beantragt werden?

Kommunen und Landkreise können Fördergelder für die Erstellung von städtischen Logistikkonzepten, Machbarkeitsstudien zu konkreten Einzelvorhaben sowie die Umsetzung von Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik beantragen. Bei den Logistikkonzepten und den Machbarkeitsstudien ist besonders wichtig, dass das Förderziel, Emissionen zu reduzieren, im Vordergrund steht sowie alle relevanten Akteure (z. B. Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, usw.) einbezogen werden. Zur Umsetzung von konkreten Einzelvorhaben zählen zum Beispiel die Errichtung von Mikro-Depots, Umbaumaßnahmen und der Kauf von Behältnissen wie Container oder Paketschränke. Die Vorhaben müssen zudem auf andere Städte übertragbar sein.

 

2. Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Antragsberechtigt sind deutsche Kommunen und auch Landkreise, mit Einverständnis der jeweiligen Kommune. Fördergelder können ab sofort bis zum 31.08.2021 eingereicht werden. Die Höhe der Förderung entscheidet die Bewilligungsbehörde im jeweiligen Einzelfall. Die geplanten Vorhaben, die im Rahmen des Aufrufs unterstützt werden, müssen bis zum 31.07.2023 abgeschlossen sein.

 

3. Wo wird der Antrag eingereicht und was beinhaltet dieser?

Der Antrag wird über das elektronische Formularsystem „easy-Online“ eingereicht. Ergänzend zur elektronischen Fassung müssen die Anträge schriftlich und fristgerecht bei der BAV (Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen) eingehen. Eingereicht wird der Projektplan bestehend aus dem Zuwendungsempfänger, dem Vorhaben, der Arbeits- und Zeitplanung sowie dem Finanzierungsplan. Alle im Antrag angegebenen Ausgaben müssen zudem mit einem Kostenvoranschlag als Anlage im System hinterlegt werden.

 

4. Wo erhält man Unterstützung bei einem solchen Förderantrag?

Unterstützung beim Beantragen von Fördergeldern findet man unter anderem in Gruppen und Communities, bei Ansprechpartnern andere Städte und Kommunen, in denen bereits Förderprojekte laufen. Gerne beraten auch die Last Mile-Experten von pakadoo gemeinsam mit der ESB Business School Hochschule Reutlingen, was bei Förderanträgen zu beachten ist bzw. unterstützen bei der Ausarbeitung eines förderfähigen Konzepts. Bereits die Ausgaben für eine Beauftragung externer Expertinnen und Experten zur Erstellung von innerstädtischen Logistik-Konzepten und Machbarkeitsstudien, werden im Rahmen einer Förderung übernommen.

In FAQs rund um das Thema "Förderprogramm für Städtische Logistik“ beantwortet die BAV die am häufigsten gestellten Fragen: FAQs Förderrichtlinie Städtische Logistik 

Presse-Kontakt:

Ulrike Morlock

E-Mail presse@pakadoo.de