Skip to main content

Neue Wege für eine effiziente und nachhaltige Citylogistik


Was die „Last Mile“ der Tourismusbranche mit der Paketzustellung gemeinsam hat? Bei beiden Themenbereichen geht es um das viel diskutierte Thema des Transportes von Paketen und eben auch Touristen auf der „letzten Meile“.  In einen Fall ist damit die Zustellung des Pakets an den Empfänger, im anderen Fall der letzte Weg zwischen Ankunft am Urlaubsort und Unterkunft bzw. touristischem Ziel gemeint. Beides belastet den innerstädtischen Verkehr. Mit ausgeklügelten Konzepten und nachhaltigen Innovationen können Städte und Kommunen diesen Herausforderungen begegnen und CO2-Emissionen nachweislich verringern.

Viele Städte sind bereits seit längerem auf der Suche nach nachhaltigen Mobilitätsangeboten im Tourismusbereich, welche insbesondere die „letzte Meile“ berücksichtigen. In vielen Regionen stärkt der Tourismus nicht nur die Ökonomie, sondern sichert auch die Lebensqualität vieler Einwohner. Die Schattenseite ist der enorme Emissionsausstoß, der sich auf den Individualverkehr zu Unterkünften und touristischen Zielen zurückführen lässt.

Der Grund dafür ist, dass der öffentliche Personenverkehr meist nicht das beliebteste Verkehrsmittel ist. Das liegt beispielsweise daran, dass die letzte Wegstrecke zu Hotels oder Sehenswürdigkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht oder nur schwer möglich ist oder der fehlende Komfort sowie das ständige Umsteigen oft abschreckend wirken.

 

Zur Bewältigung dieser Herausforderung bieten sich beispielsweise die Einführung von jederzeit abrufbaren Shuttles und ausführliche Beschilderungen für alternative, nachhaltige Verkehrsangebote an Hotspots oder Unterkünften an. Auch digitale Lage- und Informationspläne zur letzten Wegstrecke an Bahnhöfen bzw. Flughäfen verhelfen zu einer größeren Nutzung der Mobilitätsangebote auf der letzten Meile und “bündeln” so Touristenströme.

Bei dem Thema “Bündelung” lassen sich einige Parallelen zum Bereich der Paketzustellung durch City-Logistik-Konzepte ziehen, die sich auf die Einwohner der Touristengebiete beziehen. Insbesondere Bahnhöfe und Ballungszentren in Städten bieten den perfekten Aufstellort für intelligente Paketschränke. Dank der gebündelten Paketzustellung an die Schränke verringern sich Verkehr und damit Emissionen. Neben den Bürgern profitieren auch die lokalen Einzelhändler von der Mitnutzung der Paketschränke für kontaktlose Warenübergaben oder Click&Collect auch nach den Ladenöffnungszeiten. Die Kombination von komfortablen Mobilitätsangeboten, digitalen Informationsbeschilderungen sowie Paketschränken an den oben genannten Hotspots führen zu einer Reduzierung der innerstädtischen Verkehrsbelastung, einer Optimierung der Verkehrsströme und einer Stärkung des lokalen Einzelhandels – von den reduzierten CO2-Emissionen ganz abgesehen. 

Presse-Kontakt:

Ulrike Morlock

E-Mail presse@pakadoo.de