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Mythos Direktbelieferung

 

Ein Paketschrank, in den alle Paketdienstleister die Ware selbst einlagern? Wünschen sich viele unserer Kunden – und wir auch. Theoretisch kein Problem: Die notwendige Technik ist vorhanden. Praktisch müssen wir uns hier wohl noch gedulden. Der Grund: Jede Schranklösung hat ihr eigenes System, ihre eigene App, ihre eigenen Prozesse für die Einlagerung.

 

Daher stellen paketdienst-unabhängige Schranklösungen Paketboten vor Herausforderungen. Welche App ist hier die richtige und wie wird sie bedient, um Pakete einzulagern? Da sich alle Schranklösungen voneinander unterscheiden, müsste der Paketbote die unterschiedlichen Apps zur Verfügung haben und auf sie geschult sein – das ist bei den vielen Aushilfsfahrern in der Branche ein Problem. Es gibt bereits Mehrfamilienhäuser, vor denen heute schon paketdienst-übergreifende Schrankanlagen stehen - doch viele Paketsendungen landen auch dort wieder beim Nachbarn, weil Paketboten schlichtweg keine Zeit (und keine Lust) haben, sich mit dem jeweiligen System auseinander zu setzen.

 

Auch für den Empfänger ist es aufwändig, eine solche Schrankanlage zu nutzen: So muss er sich für jeden Dienstleister registrieren und einzeln eine Abstellgenehmigung erteilen. Damit die Direktbelieferung erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann, müssten Zusteller und Paketschrankanbieter stärker miteinander kooperieren, etwa um sich auf ein einheitliches Verfahren fürs Einlagern und Abholen zu einigen. Wer im Moment nicht auf die Direktanlieferung verzichten möchte, wählt eine proprietäre Lösung und erhält so nur einen Teil der Pakete. Oder er entscheidet sich für einen pakadoo Paketschrank und lässt die Einlagerung von einem pakadoo Partner vornehmen.

 

Die „All in one“-Direktanlieferung bleibt vorerst ein Wunsch. Doch wir arbeiten daran – versprochen!

Presse-Kontakt:

Ulrike Morlock

E-Mail presse@pakadoo.de