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Endlich zurück zur betrieblichen Normalität, aber wie?

 

5 Tipps für eine gelungene Corona-Exit-Strategie

Vor wenigen Wochen war eine baldige Rückkehr in den gewohnten Arbeitsalltag noch weit entfernt. Heute sieht das schon anders aus. Immer mehr Menschen fordern schrittweise eine Rückkehr aus dem Lockdown. Einige Betriebe wurden wieder geöffnet, ein Teil der Belegschaft wurde an den Arbeitsplatz zurückgeholt und die Industrie wird langsam hochgefahren. Doch auf dem Weg in die betriebliche Normalität ist Vorsicht geboten. Hier sind unsere Tipps:

 

1. Zurück an den Arbeitsplatz – aber bitte nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig

Mit unvorbereitetem Homeoffice, den damit verbundenen Problemen und bzw. oder Kurzarbeit wurden viele Mitarbeiter in den letzten Wochen konfrontiert. Kein Wunder, dass sich alle nach einer Rückkehr ins Büro sehnen. Damit Arbeitnehmer weiterhin geschützt sind, sollten sich nicht alle Beschäftigten gleichzeitig im Betrieb aufhalten. Hier gibt es viele Lösungsmöglichkeiten, z.B. die Einführung von festen, abwechselnden Homeoffice- und Bürotagen. Auch mithilfe der Aufteilung von Kernarbeitszeiten auf vormittags und nachmittags wird nicht nur die Ansteckungsgefahr minimiert, sondern auch der innerstädtische Verkehr entlastet. Arbeitgeber könnten zudem überlegen, welche Arbeitsplätze sich für ein (vorerst) dauerhaftes Homeoffice besser eignen und welche eher eine Anwesenheit erfordern. Somit könnte zumindest ein Teil der Belegschaft wieder an ihren gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren. Für diese muss allerdings sichergestellt sein, dass Hygiene- und Abstandregeln nach dem neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard eingehalten werden.

 

2. So viel online wie möglich, so viel offline wie nötig

Auch weiterhin sollten Konferenzen und Meetings mit vielen Teilnehmern vermieden und mit – vielleicht anlässlich zu Corona eingeführten - Video-Konferenz-Tools durchgeführt werden. Auch wenn es schöner ist, sich in Person zu sehen: mit dem Kollegen aus den Nachbarbüro kann auch perfekt online kommuniziert werden. So vermeidet man unnötige Begegnungen auf engen Fluren und Infektionsherde wie Türklinken.

 

3. Maske-Tragen als neue Betriebskultur?

Ob im Lebensmittelladen, in der Apotheke oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln – das Tragen von Masken hat sich bereits in unserem Alltag etabliert. Wieso also nicht auch im Betrieb eine Maske tragen? Zumindest an Orten, wo sich viele Kollegen aufhalten, könnte dies eine weitere Lösung sein, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Dazu zählen zum Beispiel Meetingräume, Toiletten oder Flure, auf denen sich viele Mitarbeiter gleichzeitig begegnen. Und eine gebrandete Maske mit dem eigenen Firmenlogo kann noch dazu gut aussehen.

 

4. Unterstützende Systeme zum Schutz der Belegschaft

Nicht nur im Hinblick auf Risikogruppen, wie ältere Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit Vorerkrankungen, sollten sich Unternehmen die Fragen nach potenziellen Übertragungs- und Infektionswegen im Unternehmen stellen. Eine halbwegs effektive Kontrolle allein über die Anwesenheit von Mitarbeitern ist allerdings gar nicht so einfach, da solche Zugangs- und Erfassungssysteme mitbestimmungspflichtig sind und unter den strengen Vorgaben der DSVGO laufen müssen. Und das allein genügt noch nicht, wenn im Unternehmen wirklich ein Krankheitsfall auftritt. Eine lückenlose Transparenz bei der Verwendung von Werkzeugen, Equipment und anderen Arbeitsmitteln wäre hier erforderlich - insbesondere bei shared desk-Umgebungen. Eine Möglichkeit, dies lückenlos nachzuvollziehen, sind beispielsweise kontaktlose Übergaben von Waren, Dokumenten und Equipment, wie bestellter Hardware, Ersatzteile oder Schlüssel für Firmenwagen über den digitalen Service von pakadoo.

 

5. Bei der Exit-Strategie auf eigene Experten setzen

Da unter Umständen tiefgreifende Veränderungen im Unternehmen umzusetzen sind, bietet es sich für Unternehmen an, eine feste Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen.  Bei dieser Gruppe sollten vor allem Vertreter aus den Bereichen Personal, Betriebsrat und Arbeitssicherheit mit ins Boot geholt werden. Gemeinsam lassen sich so zu ergreifende Maßnahmen und Regelungen für die Rückkehr in den Normalbetrieb festlegen und die Gruppe kann zeitnah auf akute Veränderungen im Fall von Covid19 reagieren. 

 

 

Presse-Kontakt:

Ulrike Morlock

E-Mail presse@pakadoo.de