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Case Study DB Services

 

Trend Paketzustellung: innovativer Service mit großer Wirkung

 

Die FM-Branche durchlebt einen spannenden Wandel, zweifellos getrieben durch die Digitalisierung. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten, die Branche und deren Serviceleistungen neu zu definieren – und sich durch zusätzliche Dienstleistungen von der Konkurrenz abzuheben. Darunter fällt beispielsweise auch der Empfang von Paketsendungen. Auf den ersten Blick mag das trivial erscheinen, für einen Großteil der Berufstätigen ist das jedoch ein reales Problem. Während es in vielen deutschen Unternehmen gängige Praxis ist, sich private Pakete an den Arbeitsplatz schicken zu lassen, lässt sich dies allerdings in vielen, vor allem größeren Unternehmen nur mit gutem Willen und zwei zugedrückten Augen umsetzen. Sofern es keine professionelle Lösung dafür gibt, ist, abgesehen von der logistischen Herausforderung, der Empfang der Sendungen rein rechtlich gesehen eine Grauzone. Problematisch ist unter anderem die Haftungsfrage für die angenommenen Pakete im Falle des Verschwindens. Nichtsdestotrotz bewegen sich viele Beschäftigte und ihre Arbeitgeber hier auf dem schmalen Grat zwischen erlaubt und unzulässig – oft ohne die juristischen Feinheiten zu kennen.

 

So war das auch in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bahn AG. Hier ließen sich die Mitarbeiter hin und wieder Pakete ins Büro schicken – nicht selten mit einem gewissen Unbehagen bei Poststellenmitarbeitern und Paketempfängern, weil der Empfang privater Sendungen keiner klaren Regelung unterlag. Insbesondere die Angestellten der DB Services, die für die Poststelle zuständig sind, waren verunsichert, ob die Paketannahme rechtens ist und wer bei Verlust für das Paket haftet. Dennoch überwog das Verständnis für die Kollegen und deren Herausforderung, online bestellte Ware zeitnah und zuverlässig in Empfang nehmen zu können. Christian Lose, Bereichsleiter bei der DB Services GmbH Südwest, kannte diese Situation aus eigener Erfahrung. Daher hatte er zwar ein Einsehen mit seinen Kollegen, konnte als Verantwortlicher jedoch die Privatnutzung der Poststelle nicht länger ignorieren. „Es wird immer mehr online gekauft. Deshalb hatte ich die Befürchtung, dass in Zukunft noch mehr private Pakete mit der Geschäftspost angeliefert werden“, so Lose.

 

Trends erkennen und auf Bedarfe reagieren

 

Der Servicebereichsleiter erkannte die Notwendigkeit, als Dienstleister auf diesen Trend aus dem Lebensumfeld der Mitarbeiter zu reagieren. Daher wurde er hellhörig, als er auf die digitale Zustelllösung pakadoo stieß. Denn der Service ist für Situationen wie diese gemacht: in der Poststelle wurde ein „pakadoo point“ eingerichtet, wo Pakete empfangen und gelagert werden können. Mit der Registrierung erhält jeder Mitarbeiter seine persönliche „PAK ID“, die er beim Bestellvorgang im Onlineshop zusammen mit der Firmenadresse angibt. Der Dienst entlastet nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Angestellten der DB Services, die Lieferanten und die Umwelt. Jetzt kann die Arbeitsstelle ganz offiziell als Lieferadresse angegeben werden, da sich private Sendungen anhand der PAK ID eindeutig identifizieren lassen. Der Vorteil für die DB Services liegt klar im Zeitgewinn: Wo das Handling früher im Schnitt mehrere Minuten benötigte, sind es jetzt nur noch um die 45 Sekunden pro Paket.

 

Ebenso bringt die Zustelllösung einen Vorteil für die Arbeitnehmer mit sich, denn „der Empfang ist nun völlig legal und die Haftung geregelt“, erklärt Lose. Entsprechend positiv ist die Resonanz der Mitarbeiter, die den Service von Beginn an gut angenommen hatten. Daher erwies sich dieser Schritt bereits nach kurzer Zeit als großer Gewinn. So erlebt es auch Monika Elze, die gemeinsam mit einer Kollegin den pakadoo point in der Poststelle in der Frankfurter Stephensonstraße betreut: „Wir haben täglich zu ganz bestimmten Zeiten geöffnet. Unsere Kollegen können also ganz entspannt ihre Pakete bei uns abholen und direkt von der Arbeit mit nach Hause nehmen. Dieser Service bedeutet für sie eine deutliche Entlastung, und sie freuen sich jedes Mal, wenn ich ihnen ihre Pakete überreiche.“

 

Intuitiv, einfach und (rechts-)sicher: Win-win-win für alle Beteiligten

 

Für die Mitarbeiter der Poststelle gestaltet sich der Arbeitsalltag ebenfalls deutlich angenehmer. Durch die persönliche PAK ID lassen sich die eingehenden Pakete sofort als private Lieferung identifizieren, und der jeweilige Empfänger wird mit dem Scannen automatisch benachrichtigt. „Der gesamte Prozess ging uns sehr schnell von der Hand und hat sich inzwischen in unsere tägliche Arbeit integriert“, so Elze über das Handling. „Mir macht es Spaß, den pakadoo point zu betreuen. Mittlerweise habe ich sogar richtige ‚Stammkunden‘, die mehrmals pro Woche kommen. Die sind, wie ich auch, von dem Zusatzservice begeistert.“

 

Als Mitarbeiter der DB Services und verantwortlich für die Postservices bei der Deutschen Bahn, sind sowohl Monika Elze als auch Christian Lose pakadoo Nutzer der ersten Stunde: „Schließlich musste ich den neuen Dienst ja testen. Und dabei ist es nicht geblieben.“ So konnte sich Christian Lose von der Zustelllösung und deren Vorteilen selbst überzeugen. „Für die Nutzer ist pakadoo super bequem. Als Bereichsleiter der Postservices bin ich aber vor allem froh, dass geschäftliche und private Pakete jetzt klar getrennt sind, und alles durch einen sauberen Prozess geregelt ist.“ Die Einführung des neuen Services von pakadoo hat außerdem das Image seiner Abteilung am Standort Frankfurt deutlich verbessert. „Davor wurde die Poststelle als selbstverständlich angesehen“, erzählt Lose. „Seitdem wir pakadoo eingeführt haben, nehmen viele unserer Kollegen uns erstmals und noch dazu besonders positiv wahr. Das freut uns natürlich!“

 

Nach der erfolgreichen Testphase in Frankfurt ziehen inzwischen deutschlandweit weitere Standorte der Deutschen Bahn und anderer Unternehmen, die von der DB-Services betreut werden, nach. Ein Schritt mit klarer Intention: Der Service passe laut Deutsche Bahn perfekt in die „Strategie DB2020+“ mit dem Ziel, Top-Arbeitgeber und Umwelt-Vorreiter im Sinne der „Das ist grün“-Initiative zu werden. pakadoo unterstütze dieses Vorhaben in zweifacher Hinsicht und wurde daher offiziell in das Programm aufgenommen.