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Achtung! Pakete für Nachbarn annehmen kann für Sie teuer werden


Es ist die besinnlichste Zeit des Jahres und das bedeutet auch, dass alle im (online) Shopping-Rausch für ihre Liebsten sind. Doch das nutzen einige Betrüger aus und jetzt warnt auch das Landeskriminalamt in Berlin vor ihrer Masche. Hier erfahren Sie mehr darüber und wie Sie sich selbst schützen können.

 

WIE Die Masche funktioniert:

  1. Betrüger bestellen online auf den Namen eines Nachbarn. Hierfür legen sie sich sogar eine E-Mail-Adresse an mit dem Namen des Nachbarn oder benutzen ungenutzte Briefkästen im Haus, die mit dem Namen beklebt werden.
  2. Wenn die Bestellung nun ausgeliefert wird, sind Sie der freundliche Nachbar, der das Paket in Empfang nimmt. Der Zustellzettel landet hierbei im Briefkasten des mutmaßlichen Empfängers.
  3. Jetzt müssen die Betrüger den Zustellzettel nur noch aus dem Briefkasten fischen, indem sie von oben durch den Schlitz greifen und anschließend bei Ihnen klingeln.
  4. Im ersten Fall, bei dem Sie ihren bekannten Nachbarn erwarten, versuchen die Betrüger mit folgender Aussage Ihnen weiszumachen, dass sie in Vertretung ihres Nachbarn das Paket abholen: „Ich bin ein Freund/Verwandter von Nachbar XYZ und kümmere mich gerade um seine/ihre Post, während er/sie im Urlaub ist.“ Im zweiten Fall, des unbekannten neu aufgeklebten Namens am Briefkasten erzählen die Betrüger, sie seien neu eingezogen.
  5. Im späteren Verlauf der Bestellung fordert der Onlineshop sein Geld ein und es kommt zu einer Zahlungsaufforderung des Inkasso-Büros des Unternehmens. Nun haben Sie als Annehmer des Pakets ein Problem, weil Sie mit ihrer Unterschrift gegenüber dem Paketdienst den Empfang bestätigt haben. Somit sind Sie derjenige/diejenige, der das Paket nachweislich zuletzt hatte. Wenn die Betrüger den Namen eines tatsächlich existierenden Nachbarn missbrauchen, hat dieser dann auch ein Problem. Abhängig von der Masche könnte es nun sein, dass der Onlineshop entweder Sie oder den entsprechenden Nachbarn auffordert, den Schaden zu begleichen.

 

So können Sie sich schützen:

  • Nehmen Sie am besten nur Pakete für Nachbarn an, die Sie auch persönlich kennen.
  • Falls Sie doch etwas angenommen haben für jemand, dessen Name Ihnen unbekannt ist, seien sie aktuell ganz besonders vorsichtig, wem sie das Paket aushändigen.
  • Achten sie darauf, welche Briefkästen in ihrem Gebäude ungenutzt sind und, falls dort ein neuer Name steht und Sie den Einzug nicht mitbekommen habe, rufen Sie im Zweifelsfall besser die Hausverwaltung an und fragen nach.
  • Jeden Betrug sollten Sie direkt der Polizei melden!

 

 

 

Presse-Kontakt:

Ulrike Morlock

E-Mail presse@pakadoo.de