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5 Fragen zur "Abstellgenehmigung"

 

Sie sind tagsüber eigentlich nie zu Hause, bestellen jedoch viel online? Dann könnte eine Abstellgenehmigung eine Lösung für Sie sein. Doch die hat nicht nur Vorteile.
Wir haben hier alle wichtigen Infos für Sie zusammengestellt:

 

1.  Was ist überhaupt eine Abstellgenehmigung?

Die Abstellgenehmigung wird auch als Ablagevertrag, Garagenvertrag oder Abstellvertrag bezeichnet. Mit einer Abstellgenehmigung geben Sie Ihr Einverständnis, dass der Paketdienst (z.B. DHL, Hermes, etc.) Ihr Paket an einem festgelegten Ort abstellen darf und die Zustellung von Ihnen NICHT quittiert werden muss. Dies erleichtert die Arbeit des Paketboten, beinhaltet aber auch Risiken für den Empfänger.

2.  Wie kann ich eine Abstellgenehmigung
     beauftragen?

Die einzelnen Paketdienste bieten auf ihren Seiten Verträge für die Abstellgenehmigung an. Diese müssen runtergeladen, ausgefüllt und an die angegebene Adresse geschickt werden. Wenn Sie alle Paketdienste nutzen wollen, kann das mitunter eine ganz schön aufwändige Papierarbeit werden.

 

3.  Was sind die Vorteile für den Empfänger?

Abstellgenehmigungen werden besonders gerne von alleinstehenden Berufstätigen in Auftrag gegeben. Der Empfänger muss, wie bereits erwähnt, bei der Zustellung nicht zuhause sein, was ein Höchstmaß an Komfort bietet. Zudem kann der Empfänger einen Ort bestimmen, an dem seine Pakete abgelegt werden. Der Carrier darf ausschließlich an diesem festgelegten Ort das Paket hinterlegen.

 

4.  Was sind die Nachteile für den Empfänger?

Wenn Sie eine Abstellgenehmigung erteilen, gibt es einen schwerwiegenden Nachteil: die Haftung vom Paketdienst wird im Moment der Abstellung auf den Empfänger übertragen. Das bedeutet, wenn ein Paket vom Abstellort gestohlen wird, kann der Paketdienst nicht mehr haftbar gemacht werden und der Schaden geht zu Ihren Lasten.

 

Ein zusätzlicher kritischer Punkt sind Transportschäden. Wenn das Paket an dem vereinbarten Ort abgelegt wurde und der Empfänger im Nachhinein bemerkt, dass das Paket beschädigt ist, wird es sehr schwer nachzuverfolgen, wodurch der Schaden entstanden ist. In diesem Fall ist es üblich, dass Paketdienstleister eine Schadensersatzforderung ablehnen. Die Paketdienste berufen sich nämlich darauf, dass der Schaden nach Abstellung entstanden sein könnte.

5.  Welche Alternativen zur Abstellgenehmigung
     gibt es?

Wenn für Sie doch die Nachteile einer Abstellgenehmigung überwiegen, dann gibt es für Sie weitere Möglichkeiten, Ihre Pakete dennoch zu empfangen:
 

  • Viele Paketdienste bieten eine Zustellung zum Wunschtermin an. Haben Sie bereits eine Lieferung verpasst, können Sie anfragen, ob der Paketdienstleiter eine zweite Zustellung zu einem Termin, an dem Sie zuhause sind, anbietet.

  • Eine weitere Möglichkeit ist die Hinterlegung Ihres Pakets in einem Paketshop oder einer Filiale des Paketdienstleisters. Dort wird die Sendung einige Tage gelagert und kann vom Empfänger während der Öffnungszeiten abgeholt werden.

  • Einige Paketdienstleister versuchen, das Paket bei dem Nachbarn abzugeben, wenn der Empfänger nicht zuhause ist. Dies ist jedoch nicht bei jedem Paketdienstleister der Fall.

  • Sofern Sie sicher sind, dass Ihr Paket mit DHL versendet wird, könntet sie es auch an eine Packstation liefern lassen. Wobei diese manchmal überfüllt sind und es passieren kann, dass Sie nicht zur von Ihnen gewünschten, sondern zur Station am anderen Ende der Stadt fahren müssen, um Ihr Paket abzuholen.

  • Zudem gibt es noch die Möglichkeit, über den Service pakadoo seine Pakete bequem und einfach ins Büro liefern zu lassen und nach der Arbeit am dortigen pakadoo point abzuholen. Wie das funktioniert? Das erfahren Sie HIER!
Presse-Kontakt:

Ulrike Morlock

E-Mail presse@pakadoo.de