Statt Paketen hinterherlaufen – Kopf frei für die Forschung.

„Wir wollen ein Ort charismatischer Forschung sein, der außergewöhnliche Menschen anzieht.“ Dies ist die „Vision“ des Leitbilds des Forschungszentrums Jülich, das mit rund 6.500 Mitarbeitenden als eines der größten Forschungseinrichtungen Europas interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie betreibt.

Doch herausragende Forschungsergebnisse können nur mit exzellenten und auch motivierten Mitarbeitenden erzielt werden. Damit diese ihr Potenzial entfalten können, soll der  Campus des Forschungszentrum Jülich ein „guter Ort für den inspirierenden Austausch“ sein: durch eine hervorragende Infrastruktur, durch flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten, durch Vernetzungsangebote und durch Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Attraktiver Service für die Mitarbeitenden – hohe Sicherheitsstandards gewährleistet

Auch die Möglichkeit, private Pakete auf der Arbeit empfangen zu können, wurde in diesem Zusammenhang immer häufiger von den Mitarbeitenden gewünscht und vom Büro für Chancengleichheit unterstützt. Gleichzeitig suchte der Fachbereich Logistik nach einer Lösung für den Empfang von Privatpaketen, da immer häufiger solche Pakete auf dem Campus ankamen, obwohl dies offiziell nicht erlaubt und auch mit dem Sicherheitskonzept so nicht vereinbar war.

Daher musste es eine Lösung sein, die unabhängig von den betriebsinternen Prozessen funktioniert. Ilhan Demir, der für das Projekt beim Forschungszentrum Jülich verantwortlich war, berichtet:

„Das Konzept von pakadoo, das uns vom Geschäftsführer Herr Strohäcker persönlich vor Ort vorgestellt wurde, hat uns sofort überzeugt. Besonders wichtig war uns der saubere Gefahrenübergang und die Haftungsfreistellung– versicherungstechnisch ist so alles über pakadoo geregelt.“

Vielfache Herausforderungen – mit einem Projekt gelöst

Aufgrund der Anforderungen, die sich durch die besonderen Sicherheitsvorkehrungen im Forschungszentrum ergeben, wurde im März 2019 zunächst ein Testprojekt gestartet. Es war zu klären, ob und wo der Standort des pakadoo points, an dem die Mitarbeitendenpakete angenommen und ausgegeben werden, auf dem Campus sein soll. Da sich Besucher*innen des Campus immer vorab anmelden müssen, musste auch eine Lösung für die Paketfahrer*innen, die die Pakete zustellen, gefunden werden. Und nicht zuletzt wurde mit Herrn Demir ein Projektverantwortlicher beim Forschungszentrum Jülich definiert, der Ansprechpartner sein sollte, auch wenn pakadoo nahezu autark läuft.

Als größte Herausforderung erwies sich dann tatsächlich die Paketzustellung. Da sich die Warenannahme des Campus ca. 1 km außerhalb des Campus befindet, versuchten viele Paketdienste zunächst dort anzuliefern. Um ihnen den Zutritt zum Campusgelände zu gewähren, musste für jede*r Fahrer*in einen Firmenausweis für die Einfahrt beantragt werden. Inzwischen wissen die Paketdienste Bescheid und alles hat sich gut eingespielt.

Benefit sorgt für zufriedene Mitarbeitende und mehr Attraktivität als Arbeitgeber

Die Resonanz der Mitarbeitenden, die nun ganz offiziell ihre Pakete auf dem Campus empfangen können, ist sehr positiv. Ilhan Demir ist selbst pakadoo Nutzer und sehr glücklich über diesen Service. Er erzählt, dass bei ihm tagsüber keiner zuhause ist, um Pakete anzunehmen und auch die Nachbarn meist nicht da sind. Daher musste er manchmal früher Feierabend machen, um Pakete noch innerhalb der Postöffnungszeiten dort abholen zu können – das war für ihn sehr unflexibel und umständlich. Jetzt holt er seine Pakete einfach in der Mittagspause am pakadoo point auf dem Campus ab. Ein großes Plus ist für ihn die Möglichkeit, Retouren dort abgeben zu können.

Generell sieht Herr Demir auch viele Vorteile für seinen Arbeitgeber: als Zusatzleistung für die Mitarbeitenden macht der Service das Unternehmen attraktiver. Und für einen Standort wie das Forschungszentrum Jülich ist die Unterscheidungsmöglichkeit von privaten und geschäftlichen Paketen und deren getrennte Bearbeitung besonders wichtig. Gefragt nach Verbesserungswünschen für den pakadoo Service, fällt ihm daher auch spontan nichts ein – er ist glücklich und freut sich, wenn alles so gut weiterläuft wie bisher.

Über Ilhan Demir:

Ilhan Demir ist seit 2013 beim Forschungszentrum Jülich und dort für Projekteinkäufe zuständig, seit 2016 ist er Projektmanager im Bereich Einkauf/Materialwirtschaft. Da das Projekt „pakadoo“ durch die Geschäftsbereichsleitungen Einkauf und Materialwirtschaft sowie das Büro für Chancengleichheit initiiert wurde, hatte Herr Ilhan mehrere Berührungspunkte mit pakadoo und wurde zum Verantwortlichen für die Projekt-Testphase. Da das Testprojekt inzwischen abgeschlossen worden ist, wurde pakadoo im Jahr 2020 in die Verantwortung des Fachbereichs Logistik übergeben.

Haupteingang des Forschungszentrums in Jülich (Bild: FZJ)